Zwischen Kiefer und Eiche

zwischen Heide und Au

am Strand der Mulde

im Anhalt Gau!

 

Es gibt archäologische Nachweise, dass in der Salegaster Flur schon vor etwa 7000 Jahren Menschen

einer steinzeitlichen Kultur, der Brandkeramiker, lebten.

Salegast wurde von Bauern bewohnt und belehnt waren mit dem Ort die Herren von Salegast.
Erstmals wird 1208 in der Magdeburger Schöffenchronik Wenherus de Salegast erwähnt,

1285 war dann Bertoldus de Salegast Herr über den Ort.
Salegast wird 1285 und 1295 urkundlich als Salgast und 1360 als Salegast erwähnt.

1287 wird der Ort als Kirchdorf bezeichnet.
Im 14. Jhdt. wurde die Kirche errichtet, welche heute noch als Ruine zu besichtigen ist. 
Mit Urkunde vom 24. August 1457 veräußerte Fürst Georg von Anhalt für 40 Mark Silber den Ort mit der Kirche an das Moritzkloster in Halle an der Saale unter Vorbehalt des Wiederkaufs. 1492 ging der Ort völlig in den Besitz des Klosters über. Nach der Reformation wurde er wieder Besitz der Fürsten von Anhalt.
Das Geschlecht der Herren von Salegast starb im 15. Jhdt. aus, dadurch zerfiel dann auch die Burg.

Um 1550 waren in Salegast 12 Bauerngehöfte besetzt. Die Dorfbewohner bestellten je zwei Äcker Feld und hatten für die Gemeinnutzung Viehtrift, Fischerei und Wald.
Das Dorf wurde jedoch bald aufgegeben, da es immer wieder durch Hochwasser stark beschädigt wurde.
Das Dorf war von Erdwällen umgeben, die aber keinen Schutz vor Hochwasser boten. Zwischen der Kirche und dem Schlangenberg, auf welchem die Burg stand, befand sich ein Friedhof. Dort herum standen die Wohnhäuser. Wie ein Chronist im 16. Jhdt. brichtete sollen auf dem Friedhof Altertümer gefunden worden sein.
Fürst Dietrich von Anhalt ließ im Jahre 1755 in der Nähe der Kirche ein Forsthaus errichten. Es ist heute in Privatbesitz und wurde liebevoll renoviert.

Eine alte Postkarte zeigt, wie Salegast einmal ausgesehen haben könnte.
Eine alte Postkarte zeigt, wie Salegast einmal ausgesehen haben könnte.