Das sich zwischen Jeßnitz und Greppin erstreckende Waldgebiet gilt als letzter großflächig erhaltener Hartholzauenwaldkomplex an der Mulde oberhalb der ausgedehnten Bestände bei Dessau.

Aufgrund seiner Ausdehnung (ca. 450 ha Fläche) und der Vielfalt seiner Ausstattung stellt dieses Gebiet eine Besonderheit im Muldetal dar, welches durch mehrere markierte Wanderwege gut erschlossen ist.

Der Name des Waldgebietes bezieht sich auf ein Dorf (1297 Salegast, ein frühes Kirchdorf) und dessen Gemarkung. Südlich des Forsthauses steht eine mächitge alte Linde, die Conradi-Linde, die als Naturdenkmal gepflegt und geschützt wird. Bereits 1660 soll sie gepflanzt worden sein.

Der Salegaster Forst unterliegt noch vollständig der natürlichen Hochwasserdynamik und wird deshalb häufig überflutet. Neben den regelmäßigen Frühjahrshochwässern treten hier auch kurzzeitige sommerliche Hochwasserereignisse auf.

Mehrere mäandrierende Fließgewässer durchfließen das Gebiet (Schlangengraben, Lobber) und führen meist ganzjährig Wasser, während Kolke und Flutrinnen im Hochsommer völlig austrocknen können.

 

Quelle: www.aha-halle.de/groups/ForstSalegast.pdf